AFTER SALE: Rare Books & Prints

test

#108 MASCHA, Ottokar

Rufpreis: € 2600

. Österreichische Plakatkunst. Wien, Kunstverlag J. Löwy [1915]; (Druck: Kunstdruckerei Dr. Frisch & Co., Wien). 28,5 x 40 cm. 10 nn. ll., 124 pp. with 1 (of. 21) coloured plate. (together with 3 other coloured variants) and 159 (of 176) mounted text-ill. (6 coloured, 12 loose). In 6 folders. Worn and stamped (‚Dr. Mascha, Wien, 13/9, Wambachergasse 14‘), 1 stamp: ‚Verein der Plakatfreunde E.V.‘ [Berlin]. These are the last correction proofs of the fundamental work which outlines the development of the new art style “Plakat” from Austria-Hungary. This work is a foundation of all later publications regarding the subject and has become a rare collectible. There have only been released 230 copies (200 in a linen edition and 30 as a special edition with Japanese tissue paper, bound in leather). This piece at hand is printed on an inferior type of paper than later prints. There are written corrections and underlines made by the author (in ink and with a red pen). The plates are not included in the galley proofs – except plate 17 “Schiele, Egon. Shaw oder die Ironie, Vorlesung Egon Friedell”. The Schiele plate includes three additional color panels (?) (which generate all colors when combined). The illustrations that have been printed onto the text are mounted here. Unfortunately, 17 are missing. It is noticeable that most corrections are adopted when compared to later publications. – Ottokar Mascha (1852 – 1929) was the first qualified collector in Austria of poster art but also the first publicist working within that field. Mascha was the treasurer of the “Wiener Bibliophilen-Gesellschaft” (Viennese community of bibliophiles) which was founded in 1912, alongside chairman Hugo Thimg, the director of the “Hofburgtheater” in Vienna. In 1912 Mascha provided a large part of his collection to the first prestigious and representative exhibition of “Plakat” art at the Viennese Secession and provided a significant contribution to the catalogue. In 1917, Mascha donated the majority of his “Plakat” collection to the “Kaiserliche Hofbibliothek” (Imperial Library). This became the impulse and foundation for the “Plakat” collection at the “Österreichische Nationalbibliothek” (National library of Austria). Due to financial burdens caused by the war and post-war era Mascha sold the remaining parts of his collection. (see Denscher, Bernhard. Der Plakatsammler Ottokar Mascha). | Österreichische Plakatkunst. Wien, Kunstverlag J. Löwy o.J. [1915]; (Druck: Kunstdruckerei Dr. Frisch & Co., Wien). 28,5 x 40 cm. 10 ungez. Bll. (Titelei), 124 S. (die einseitig bedruckten Bll. der Paginierung folgend zusammengeklebt, dadurch 2 Bll. = 2 Ss.). Mit 1 (v. 21) Farbtaf. (diese m. 3 weiteren Farbauszügen) u. 159 (v. 176) mont. Textabb. (dav. 6 farb. u. 12 lose). In 6 klammergeheft. Blöcken ohne Umschlag. Schmutztitel angestaubt u. m. Lichtspuren, durch die schlechte Papierqualität stark gebräunt u. z. Tl. randrissig, Text abgegriffen u. z.Tl. fingerfl., mehrf. gestemp. (‚Dr. Mascha, Wien, 13/9, Wambachergasse 14‘), 1 Umschlag m. dem Stempel ‚Verein der Plakatfreunde E.V.‘ [Berlin]. Die letzten Korrekturfahnen des bis heute grundlegenden Werks, in dem erstmals die Entwicklung dieser neuen Kunstform in Österreich-Ungarn dargestellt wurde. Dieses Werk stellt die Grundlage aller späteren Publikationen zum Thema dar und ist mittlerweile selbst zu einem ebenso raren Sammlerobjekt geworden. Schließlich erschien es aufgrund der Kriegszeit in einer kleinen Auflage von lediglich 230 Exemplaren (200 Exemplaren als Leinenausgabe u. 30 Ex. als nummerierte Vorzugausgabe, in Leder gebunden und auf Japanpapier gedruckt). Vorliegender Korrekturabzug ist auf einem schlechteren Papier gedruckt als die spätere Druckausgabe des Werkes. Durchgehend mit Verbesserungen und Anstreichungen durch die Hand des Verfassers (mit Tinte und Rotstift). Die Tafeln - mit Ausnahme der Tafel 17 ‚Schiele, Egon. Shaw oder die Ironie, Vorlesung Egon Friedell‘ – sind der vorliegenden Korrekturfahne nicht beigegeben. Das Schiele-Plakat mit 3 Farbauszügen in Beilage (mit denen im Zusammendruck alle vorkommenden Farben wiedergegeben werden können. In Platte: ‚Bestimmt Rot‘; ‚Bestimmt Schwarz‘). Die Abbildungen, die in der Buchausgabe in den Text gedruckt waren, sind hier montiert. 17 sind leider nicht vorhanden. Die Korrekturen wurden weitgehend übernommen wie ein Vergleich mit einem Exemplar der späteren Druckausgabe ergeben hat. - Ottokar Mascha (1852-1929) war der erste, der sich in Österreich nicht nur als qualifizierter Sammler, sondern auch als kenntnisreicher Publizist mit dem Thema ‚Plakat‘ beschäftigte. M. war zunächst in Prag und dann ab 1897 in Wien als Rechtsanwalt tätig. Als es 1912 zur Gründung der ‚Wiener Bibliophilen-Gesellschaft‘ kam, war Mascha unter dem Vorsitzenden, dem damaligen Leiter des Hofburgtheaters Hugo Thimig, als ‚Schatzmeister‘ Mitglied des Vorstandes. 1912 stellte Mascha einen bedeutenden Teil seiner Sammlung für die damals viel beachtete, erste repräsentative Plakat-Ausstellung Österreichs in der Wiener Secession zur Verfügung und lieferte einen fundierten Beitrag für den Katalog der Schau. 1917 schenkte M. einen Großteil seiner Plakatsammlung der damaligen Kaiserlichen Hofbibliothek und schuf damit den Anstoß und die Grundlagen für die bedeutende Plakatsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Durch die wirtschaftlichen Probleme der Kriegs- und Nachkriegszeit sah sich M. nach und nach genötigt, die noch bei ihm verbliebenen Teile seiner Sammlungen über den Kunstmarkt zu veräußern. (vgl. dazu Denscher, Bernhard. Der Plakatsammler Ottokar Mascha).
Starting Price | Rufpreis:
EUR 2,600.00
Low Estimate | Schätzpreis Untergrenze:
EUR 4,000.00
High Estimate | Schätzpreis Obergrenze:
EUR 5,000.00

Make A Bid | Gebot abgeben:

Your Name | Ihr Name (required):

Your Email | Ihre Email (required):

Article Name | Artikelname:

Your Maximum Bid | Ihr Maximalgebot:

You direct us to bid for you in standard increments until this maximum bid is reached. | Sie weisen uns an, für Sie bis zu diesem Maximalgebot zu bieten.

[wpgdprc "Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden."]