Disclaimer

Versteigerungsbedingungen Version 1.1.

§ 1) Die Versteigerung erfolgt nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung
der AMADEUS AUKTIONSHAUS GmbH, Naglergasse 27/2, 1010 Wien, (im
folgenden kurz AMADEUS genannt), sowie nach den §§244-246 der Gewerbeordnung
von 1994. Die Versteigerung erfolgt kommissionsweise. Der Auktionator
ist berechtigt, ausnahmsweise Posten zurückzuziehen, die Versteigerung
abweichend von der Reihenfolge der Katalognummern vorzunehmen und Posten
gemeinsam auszubieten. Bei Meinungsverschiedenheiten über ein Doppelgebot
oder wenn der Auktionator ein Gebot übersehen hat, ist er berechtigt, einen
schon erteilten Zuschlag aufzuheben und den Gegenstand weiterzuversteigern.
Die dem Text angeschlossenen Zahlen stellen die Meistbot-Erwartung des jeweiligen
Experten in EURO dar. Gesteigert wird in der Regel um 10% des letzten
Gebotes (siehe Auflistung der Bietschritte).

§ 2) Der Zuschlag erfolgt an den Meistbietenden, es sei denn, daß mit dem Einlieferer
ein Verkäufervorbehalt vereinbart wurde. Ein solcher Verkäufervorbehalt
(auch Limit genannt) stellt eine Preisuntergrenze dar, unter der bestimmte Lote
während der Auktion nicht verkauft werden. Wird ein Limit (Verkäufervorbehalt)
nicht erreicht, erfolgt der Zuschlag an den Meistbieter lediglich unter Vorbehalt.
In diesem Fall ist der Meistbieter für die Dauer von 8 (acht) Werktagen an sein
Höchstgebot gebunden. Erhält er innerhalb dieser Zeitspanne nicht den endgültigen
Zuschlag zu seinem höchsten Gebot, erlischt seine verpflichtende Bindung
an dieses Gebot. Für das Wirksamwerden des endgültigen Zuschlags genügt
die Versendung einer entsprechenden Verständigung an die vom Meistbieter
genannte Adresse innerhalb der genannten Frist von 8 Werktagen.

§ 3) Alle Gegenstände werden differenzbesteuert. Zum erzielten Höchstgebot
(= Meistbot) wird ein einheitliches Aufgeld von 12% zuzüglich der auf dieses
Aufgeld entfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer von 20% aufgeschlagen. Das
Aufgeld beträgt somit insgesamt 14,40% vom Meistbot.

§ 4) Der Ersteher hat den Kaufpreis sofort nach dem Zuschlag zu bezahlen
(Meistbot zuzüglich 12% Aufgeld zuzüglich der auf dieses Aufgeld entfallenden
gesetzlichen Umsatzsteuer von 20%). Die Gesellschaft kann jedoch dem Ersteher
den Kaufpreis im Einzelfall ganz oder teilweise stunden. Wird eine Stundung
abgelehnt, kann der Zuschlag aufgehoben und der Gegenstand neuerlich ausgeboten
werden. Bei Aufhebung des Zuschlags ist die Gesellschaft auch berechtigt,
dem Unterbieter den Zuschlag zu dessen letztem Gebot zu erteilen.

§ 5) Im Falle einer ganzen oder teilweisen Stundung ist die Gesellschaft berechtigt,
nach Ablauf von 14 Tagen nach Erteilung des Zuschlages Verzugszinsen
(12% p.a.) sowie Lagergebühren (1,4% vom Meistbot pro begonnenen Monat)
zu berechnen. Die Ausfolgung eines ersteigerten Gegenstandes erfolgt ausschließlich
nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises einschließlich aller seit
dem Zuschlag angefallenen Kosten und Gebühren.

§ 6) Erstandene Gegenstände können vom Käufer je nach Möglichkeit sofort
oder nach Schluss der Auktion zu übernommen werden. Die Ausfolgung der
vollständig bezahlten Gegenstände erfolgt in unseren Schauräumen in den
Räumlichkeiten von Jul. Hügler Kunst & Antiquitäten GmbH, Dorotheergasse 12,
1010 Wien. Auf Wunsch des Käufers werden die oder der Gegenstand auch auf
Kosten des Käufers versichert und zugesandt. Wird ein gestundeter Kaufpreis
nicht innerhalb der festgesetzten Frist bezahlt, ist die Gesellschaft berechtigt, zur
Hereinbringung Ihrer Forderung gegen den säumigen Ersteher die Wiederversteigerung
des Gegenstandes vorzunehmen. In diesem Fall haftet der säumige
Ersteher der Gesellschaft für den gesamten der Gesellschaft durch die Wiederversteigerung
entstandenen Entgang an Provision sowie für sämtliche Verzugszinsen
und Lagergebühren.

§ 7) Der Gesellschaft steht an allen Sachen des Käufers ein Pfandrecht zu, gleichviel,
ob der Käufer sie im Rahmen einer Auktion oder im freien Verkauf erworben
hat oder ob diese Sachen auf eine andere Art in die Innehabung der Gesellschaft
gelangt sind. Dieses Pfandrecht dient der Sicherung aller gegenwärtigen und
künftigen, auch bedingten, befristeten und noch nicht fälligen Forderungen, die
der Gesellschaft aus sämtlichen mit dem Käufer abgeschlossenen Rechtsgeschäften
zustehen.

§ 8) Die zur Auktion kommenden Gegenstände werden vor den Auktionen zur
Besichtigung ausgestellt. Dabei wird die Gesellschaft jedermann Gelegenheit
bieten, die Beschaffenheit und den Zustand der ausgestellten Gegenstände zu
überprüfen, soweit dies im Rahmen der Ausstellung möglich ist. Jeder Bieter wird
als in eigenem Namen auftretend angesehen, es sei denn, er legt eine schriftliche
Bestätigung vor, daß er als Vertreter eines namhaft gemachten Geschäftsherrn
auftritt. Die Gesellschaft kann Gebote ablehnen; dies gilt insbesondere, wenn ein
Bieter, der der Gesellschaft nicht bekannt ist, oder mit dem eine Geschäftsverbindung
noch nicht besteht, nicht spätestens bis zum Beginn der Auktion Sicherheit
leistet. Ein Anspruch auf Annahme eines Gebotes besteht jedoch grundsätzlich
nicht. Wird ein Gebot abgelehnt, so bleibt das vorangegangene Gebot wirksam.

§ 9) Die Sachverständigen der Gesellschaft bewerten und beschreiben die zur
Versteigerung übernommenen Gegenstände und bestimmen die Ausrufpreise,
sofern im Katalog oder in der Expertise nicht etwas anderes angegeben ist.
Angaben über Herstellungstechnik bzw. Material, Erhaltungszustand, Herkunft,
Ausführung und Alter eines Gegenstandes beruhen auf den veröffentlichten
oder sonst allgemein zugänglichen (wissenschaftlichen) Erkenntnissen, die von
den Experten der Gesellschaft mit der gebotenen Sorgfalt und Genauigkeit
ermittelt wurden. Die Gesellschaft leistet dem Käufer für die Richtigkeit dieser
Eigenschaften Gewähr sofern allfällige diesbezügliche Reklamationen binnen vier
Wochen nach ihrer Übernahme erhoben werden. Spätere Reklamationen sind
generell ausgeschlossen. Für alle weiteren Angaben in Katalog und Expertise
besteht gleichfalls keine Haftung. Das gilt auch für Abbildungen, die sich im
Katalog befinden. Diese Abbildungen verfolgen den Zweck, den Kaufinteressenten
bei der Vorbesichtigung zu führen. Sie sind weder für den Zustand noch für
die Eigenschaften des abgebildeten Gegenstandes maßgebend. Es werden im
Katalog und in den Expertisen nur solche Fehler und Beschädigungen angeführt,
die den künstlerischen oder kommerziellen Wert wesentlich beeinträchtigen.
Reklamationen betreffend den Preis sind nach dem Zuschlag ausgeschlossen.
Die Gesellschaft behält sich vor, Katalogangaben vor der Auktion zu berichtigen.
Diese Berichtigungen erfolgen entweder durch schriftlichen Aushang am Ort der
Auktion oder mündlich durch den Auktionator unmittelbar vor Ausbietung des
betreffenden Gegenstandes. Gehaftet wird in diesem Fall nur für die Berichtigung.
Sämtliche zur Auktion gelangenden Gegenstände können vor der Auktion
geprüft werden. Diese Gegenstände sind gebraucht. Schadenersatzansprüche,
die über die vorgenannte Haftung hinausgehen und aus anderen Sach- oder
sonstigen Mängeln des Gegenstandes resultieren, sind ausgeschlossen. Mit der
Abgabe seines Gebotes bestätigt der Bieter, daß er den Gegenstand vor der Auktion
besichtigt und sich der Übereinstimmung mit der Beschreibung vergewissert
hat.

§ 10) Ist es einem Kunden nicht möglich, an einer Versteigerung persönlich
teilzunehmen, übernimmt die Gesellschaft Kaufaufträge. Diese können schriftlich,
per E-Mail oder per Telefax erteilt werden. Bei telefonisch oder mündlich
erteilten Kaufaufträgen behält sich die Gesellschaft vor, die Durchführung von
einer schriftlichen, per E-Mail oder per Telefax übermittelten Bestätigung durch
den Auftraggeber abhängig zu machen. Weiters übernimmt die Gesellschaft für
die Durchführung von Kaufaufträgen keine Haftung. Kaufaufträge mit gleich
hohen Ankaufslimiten werden in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt.
Gebote, die nur eine Steigerungsstufe über dem Rufpreis liegen, werden gänzlich
ausgeschöpfte Gebote, die nicht den von der Gesellschaft tabellarisch fest bestimmten
Steigerungsstufen entsprechen (siehe Bietschritte), werden zur nächst
höheren Steigerungsstufe aufgerundet. Die tabellarische Aufstellung dieser
Steigerungsstufen kann auf Wunsch übermittelt werden. Bei Loten, die »ohne
Limit« versteigert werden, werden Gebote unterhalb des Schätzpreises gänzlich
ausgeschöpft. Das schriftliche Gebot (Kaufauftrag) muss den Gegenstand, unter
Anführung der Katalognummer und des gebotenen Ankaufslimits, das sich als
Zuschlagsbetrag ohne Käuferprovision und ohne Umsatzsteuer versteht, beinhalten.
Unklarheiten gehen zu Lasten des Bieters. Ein bereits erteilter Kaufauftrag
kann nur storniert werden, wenn der Rücktritt schriftlich mindestens 72 Stunden
vor Auktionsbeginn bei der Gesellschaft einlangt.

§ 11) Die Gesellschaft kann die Durchführung von Kaufaufträgen bis zur
Ausbietung ohne Angabe von Gründen ablehnen, bzw. von der Leistung einer
Anzahlung abhängig machen. Eine solche Anzahlung wird bei einem erfolglosen
Auftrag von der Gesellschaft binnen 5 Werktagen zurückerstattet. Die Durchführung
von Kaufaufträgen ist kostenlos.

§ 12) Jeder Einbringer ist grundsätzlich berechtigt, die zur Versteigerung
übergebenen Gegenstände bis zum Beginn der Auktion zurückzuziehen. Für die
tatsächliche Ausbietung kann daher keine Haftung oder Gewähr übernommen
werden.

§ 13) Bezahlte Gegenstände müssen innerhalb von 30 Tagen nach Zahlung
abgeholt werden. Gegenstände, die nicht innerhalb von 8 (acht Werktagen
nach der Auktion abgeholt werden, oder für die nicht innerhalb von 8 (acht)
Werktagen nach der Auktion eine genaue Versandanweisung mit Angabe der
Versandart u. Versandadresse (unabhängig von einem allfällig erteilten Kaufauftrag)
bei der Gesellschaft eingelangt, lagern auf Gefahr des Eigentümers. Die
Gesellschaft ist außerdem berechtigt, ersteigerte und bezahlte, aber nicht abgeholte
Gegenstände, auf Gefahr und Kosten des Käufers, einschließlich der Kosten
für eine Versicherung, bei einer Spedition einzulagern. Es gilt als vereinbart, daß
die Bestimmungen über die Wiederversteigerung unbezahlter und bezahlter,
aber nicht abgeholter Gegenstände, auch auf jene Gegenstände anzuwenden
sind, die nicht in den Räumlichkeiten der Gesellschaft ausgestellt oder gelagert
werden. Der Eigentumsübergang erfolgt zum Zeitpunkt der Übergabe des Ausfolgescheines
an den Käufer.

§ 14) Bei Konvoluten mit einem Rufpreis von weniger als EURO 350.00 leistet
die Gesellschaft keine Gewähr auf Vollständigkeit bzw. Richtigkeit der Zählung
der einzelnen Objekte innerhalb eines Konvolutes.

§ 15) Eine Anmeldung für ein telefonisches Gebot für einen oder mehrere
Gegenstände stellt automatisch ein Gebot zum Rufpreis für diese Gegenstände
dar. Wenn die Gesellschaft den Bieter telefonisch nicht erreichen sollte, wird sie
bei Aufruf des jeweiligen Auktionslotes im Auftrag des telefonischen Bieters bis
zum Rufpreis mitsteigern.

§ 16) Bei einzelnen Auktionsloten kann es vorkommen, daß diese mehrfach eingeliefert
wurden. In einem solchen Fall kann der Auktionator einen zweiten bzw.
einen dritten usw. Zuschlag an den/die Unterbieter erteilen. Bindend hinsichtlich
der Gewährleistung (diese Auktionslote betreffend) ist auch hier ausschließlich
der Katalogtext und nicht die Katalogabbildung.

§ 17) Mit der Abgabe eines Gebotes, ob persönlich, schriftlich oder telefonisch,
erkennt der Bieter diese Versteigerungsbedingungen und den Gebührentarif (in
der jeweils gültigen Fassung) der Gesellschaft an.

§ 18) Erfüllungsort des zwischen der Gesellschaft einerseits und dem Verkäufer
sowie dem Käufer andererseits zustande kommenden Vertrages ist der Geschäftssitz
der Gesellschaft. Die zwischen der Gesellschaft, Verkäufern und Käufern
bestehenden Rechtsbeziehungen und Verträge unterliegen österreichischem
materiellem Recht. Die Gesellschaft, Verkäufer und Käufer vereinbaren, sämtliche
Streitigkeiten aus, über und im Zusammenhang mit diesem Vertrag vor dem für
den ersten Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständigen Gericht auszutragen.

§ 19) Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist gegebenenfalls
eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig. Über jene Kunstgegenstände,
für die eine Ausfuhrgenehmigung voraussichtlich nicht erteilt werden wird,
informiert die Gesellschaft mündlich jedenfalls zu Beginn der Auktion.

§ 20) AMADEUS steht es frei, sämtliche Rechte und Pflichten, die sich aus dem
Vertragsverhältnis zwischen AMADEUS und dem Einbringer ergeben, durch
entsprechende Erklärung auf den Kunden und sämtliche Rechte und Pflichten,
die sich aus dem Vertragsverhältnis zwischen AMADEUS und dem Kunden ergeben,
durch entsprechende Erklärung auf den Einbringer, jeweils im Sinne einer
vollständigen Vertragsübernahme zu übertragen, sodass das Vertragsverhältnis,
nach Abgabe dieser Erklärungen durch AMADEUS ausschließlich zwischen dem
Einbringer und dem Kunden besteht, wie dies dem Grundmodell des Kommissionsvertrages
entspricht. Kunden wie Einbringer erteilen vorab bereits jetzt ihre
Zustimmung zu dieser Vertragsübernahme.

AGB Amadeus Deutsch Version 1.1.

Terms of Auction Version 1.1.

§ 1) The auction shall be carried out in accordance with the provisions of the
rules of procedure of AMADEUS AUKTIONSHAUS GmbH, Naglergasse 27/2,
1010 Vienna (hereinafter referred to as the company) as well as in accordance
with sections 244-246 of the Gewerbeordnung [Industrial Code] of 1994. The
auction shall be carried out on commission. The auctioneer shall be entitled to
withdraw lots exceptionally, to conduct out the auction deviating from the order
of the catalogue numbers and to offer lots jointly. In the event of any dispute
concerning a double bid or if the auctioneer has missed a bid, the auctioneer
shall be entitled to revoke acceptance of a bid and to continue auctioning off
the item. The figures attached to the text shall be the expected last and highest
bid in EURO (€) from the respective expert. As a rule, the bid shall be increased
by 10% of the last bid. (See list of the bidding increments).

§ 2) The acceptance of a bid shall be granted to the highest bidder unless a
seller’s reserve price has been agreed with the consignor. Such a seller’s reservation
(also referred to as limit) shall be the minimum price limit below which particular
lots shall not be sold during the auction. This limit shall be disclosed upon
request and may not exceed the lower estimated price. If a limit (seller’s reserve
price) is not achieved, the bid of the highest bidder shall be accepted subject to
reservations only. In this case, the highest bidder shall be bound to its highest
bid for a period of 8 (eight) working days. If the highest bid from the highest
bidder is not finally accepted within this period of time, its binding commitment
to this bid shall expire. In order for the final acceptance of the bid to become effective,
it is sufficient to send a corresponding notification to the address named
by the highest bidder within the stated period of 8 working days.

§ 3) All items shall be subject to differential taxation. A uniform surcharge of
12% plus the value added tax applicable to the surcharge to the amount of
20% shall be added to the achieved highest bid (final and highest bid). Thus
the surcharge shall be 14.40% of the final and highest bid in total, including the
Austrian tax.

§ 4) The auction buyer must pay the purchase price immediately upon acceptance
of the bid (final and highest bid plus 12% surcharge, plus the value added
tax applicable to the surcharge to the amount of 20%). However, the company
may grant the auction buyer a respite for the payment of the purchase price in
whole or in part in individual cases. If a respite is refused, the acceptance of the
bid may be revoked and the item may be reoffered . In the event of revocation
of the acceptance of the bid, the company shall be entitled to accept the last bid
from the underbidder.

§ 5) In the event of respite in whole or in part, the company shall be entitled to
charge default interest (12% p.a.) as well as storage charges (1.4% of the final
and highest bid per month commenced) after 14 days upon acceptance of the
bid. The item purchased at auction shall be handed over exclusively upon full
payment of the purchase price including all costs and charges accrued since the
acceptance of the bid.

§ 6) The buyer can take acquired items in possession, as far as possible, immediately
or after the end of the auction. Items which have been fully paid for, shall
be handed over in our show rooms at JUL. HÜGLER KUNST & ANTIQUITÄTEN
GmbH, Dorotheergasse 12, 1010 Vienna, or shall be sent upon request at the
buyer’s expense covering insurance and delivery. If a deferred purchase price is
not paid within the set period, the company shall be entitled to auction the item
again in order to recoup its claim from the defaulting auction buyer In this case,
the defaulting auction buyer shall be liable to the company due to the reauction
as well as for any default interest and storage charges.

§ 7) The company shall be entitled to a lien on all items of the buyer irrespective
of whether the buyer bought them within the scope of an auction or in free
sale or the company secured ownership of these items otherwise. This lien shall
serve to secure all current and future, qualified, limited and unmatured claims
to which the company is entitled and which result from all legal transactions
concluded with the buyer.

§ 8) The items received for auction will be exhibited and may be viewed prior
to the auction. In doing so, the company shall give everyone the opportunity to
check the nature and the condition of the exhibited items to the extent deemed
possible within the scope of the exhibition. Every bidder shall be deemed to act
on its own behalf unless it provides a written confirmation saying that it acts
as a representative of a well-known principal. The company may refuse bids;
this shall particularly apply if a bidder who is unknown to the company or with
whom the company has no business connections yet does not provide security
by the beginning of the auction at the latest. However, in principle there shall be
no claim to accept a bid. If a bid has been refused, the previous bid shall remain
effective.

§ 9) The company’s experts evaluate and describe the items received for auction
and determine the starting prices unless otherwise stated in the catalogue or
expert opinion. The information concerning production technique or material,
state of preservation, origin, design and age of an item is based on published or
otherwise generally accessible (scientific) findings concluded by the company’s
experts with the necessary care and accuracy. The company shall warrant to the
buyer that properties are correctly provided and that any possible complaints
referring to this are made within four weeks upon their taking into possession.
Subsequent complaints shall be excluded in principle. The company shall not
be liable for any further information in the catalogue and expert opinion as
well. This shall also apply to illustrations in the catalogue. The purpose of these
illustrations is to guide the potential buyer during the preview. They shall not
be authoritative for the condition or the characteristics of the pictured item.
The catalogue and the expert opinions shall only mention defects and damage
affecting the artistic or commercial value significantly. Complaints concerning
the price shall be excluded upon acceptance of the bid. The company reserves
the right to amend catalogue information prior to the auction. These amendments
shall be made either by a written notice at the place of auction or orally
by the auctioneer immediately prior to offering o‘ the respective item. In this
case, the company shall be liable for the amendment only. All items offered may
be checked prior to the auction. These items are used. Any claims for damages
exceeding the liability named above and resulting from other material defects
or other defects of the item shall be excluded. When making the bid, the bidder
confirms that it has seen the item prior to the auction and has made sure that
the item corresponds to the description.

§ 10) If a customer is not able to participate in an auction personally, the
company shall accept purchase orders. These orders may be placed in writing,
via email or fax. In the case of a purchase order placed by phone or orally,
the company shall reserve the right to make the performance dependent on
a confirmation from the principal communicated in writing, via email or fax.
Furthermore, the company shall not be liable for the performance of purchase
orders. Purchase orders with equal top bid limits will be considered in the order
of their receipt. Bids which are only one increment above the starting price shall
be exhausted totally. Bids which do not correspond to the increments determined
by the company (see bidding increments) in tabular form will be rounded
up to the next higher increment. The table of these increments can be sent
upon request. In the case of lots auctioned“without any limits“, bids below the
estimated price shall be exhausted totally. The written bid (purchase order) must
include the item stating the catalogue number and the offered top bid limit
which is quoted as the amount of the acceptance of the bid without buyer’s
commission and without value added tax. Ambiguities shall be carried by the
bidder. A purchase order which has already been placed may only be cancelled
if the written withdrawal is received by the company at least 72 hours prior to
the beginning of the auction.

§ 11) The company may refuse to process a purchase order without explanation
until offering or make this dependent on payment of a deposit. In the event of
an unsuccessful order, such a deposit will be reimbursed by the company within
5 working days. Processing of purchase orders is free of charge.

§ 12) Every contributor shall in principle be entitled to withdraw the items
offered for auction until the start of the auction. Therefore, it is impossible to
assume liability or to give warranty for the actual offering.

§ 13) Items paid must be collected within 30 days of payment. Items which
have not been collected within 8 (eight) working days after the auction or for
which the company does not receive any proper shipping instructions stating
the type of shipping and the address of dispatch (independent of a possibly
placed purchase order) within 8 (eight) working days after the auction shall
be stored at the owner’s risk. Furthermore, the company shall be entitled to
store items which have been purchased at auction and paid but not collected
at the buyer’s risk and expense, including the costs for an insurance, with a
forwarding agency. It shall be understood that the provisions concerning the reauctioning
of unpaid and paid but not collected items must also apply to items
not exhibited or stored on the premises of the company. The ownership shall be
transferred the buyer at the time of handing over the delivery note.

§ 14) In the case of mixed lots with a starting price of less than EUR 350.00, the
company shall not warrant for the completeness or correctness of the individual
items within a mixed lot.

§ 15) A registration for a bid by telephone for one or several items shall automatically
represent a bid at the starting price for these items. If the company
cannot reach the bidder by telephone, it will bid on behalf of the bidder by
phone up to the starting price when the respective auction lot is called.

§ 16) In the case of individual auction lots, it may happen that they are delivered
several times. In such a case, the auctioneer may accept a second or third
etc. bid from the underbidder(s). In this case, the text in the catalogue and not
the illustration in the catalogue shall also be exclusively binding with regard to
the warranty (relating to these auction lots).

§ 17) When making a bid, whether personally, in writing or by telephone, the
bidder shall acknowledge these terms of auction as well as the rules of procedure
and the schedule of fees (as amended) of the company.

§ 18) The place of performance of the contract brought about between the
company on the one hand and the seller as well as the buyer on the other
hand shall be the place of business of the company. The legal relationships and
contracts existing between the company, the sellers and the buyers shall be
subject to the Austrian substantive law. The company, the sellers and the buyers
shall agree to settle all disputes resulting from, concerning and in connection
with this contract before the territorially competent court for the first district of
Vienna.

§ 19) The export of art objects from Austria, when indicated, shall require a
permit from the Bundesdenkmalamt [Federal Monuments Office]. In any event,
the company shall orally provide information about art objects for which an
export permit will probably not be granted at the be-ginning of the auction.

§ 20) The company reserves the right to assign to the customer all rights and
obligations resulting from the contractual relationship between the company
and the contributor by a way of a respective declaration, as well to assign to the
contributor all rights and obligations resulting from the contractual relationship
between the company and the customer by way of a respective declaration,
in each case in terms of a complete assignment of contract with the result that
the contractual relationship — following the submission of the aforementioned
declarations by the company — shall exclusively be between the contributor
and the customer, which is in accordant nit the basic model of the commission
agreement. Customers and contributors shall already now give their explicit
consent to this contract assignment.

Terms and Conditions Amadeus english Version 1.1.

VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN Version 2.1.

§ 1) Die Versteigerung erfolgt nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der AMADEUS AUKTIONSHAUS GmbH, Naglergasse 27/2, 1010 Wien, (im folgenden kurz AMADEUS genannt), sowie nach den §§244-246 der Gewerbeordnung von 1994. Die Versteigerung erfolgt kommissionsweise. Der Auktionator ist berechtigt, ausnahmsweise Posten zurückzuziehen, die Versteigerung abweichend von der Reihenfolge der Katalognummern vorzunehmen und Posten gemeinsam auszubieten. Bei Meinungsverschiedenheiten über ein Doppelgebot oder wenn der Auktionator ein Gebot übersehen hat, ist er berechtigt, einen schon erteilten Zuschlag aufzuheben und den Gegenstand weiterzuversteigern. Die dem Text angeschlossenen Zahlen stellen die Meistbot-Erwartung des jeweiligen Experten in EURO dar. Gesteigert wird in der Regel um 10% des letzten Gebotes (siehe Auflistung der Bietschritte).

§ 2) Der Zuschlag erfolgt an den Meistbietenden, es sei denn, daß mit dem Einlieferer ein Verkäufervorbehalt vereinbart wurde. Ein solcher Verkäufervorbehalt (auch Limit genannt) stellt eine Preisuntergrenze dar, unter der bestimmte Lote während der Auktion nicht verkauft werden. Wird ein Limit (Verkäufervorbehalt) nicht erreicht, erfolgt der Zuschlag an den Meistbieter lediglich unter Vorbehalt. In diesem Fall ist der Meistbieter für die Dauer von 8 (acht) Werktagen an sein Höchstgebot gebunden. Erhält er innerhalb dieser Zeitspanne nicht den endgültigen Zuschlag zu seinem höchsten Gebot, erlischt seine verpflichtende Bindung an dieses Gebot. Für das Wirksamwerden des endgültigen Zuschlags genügt die Versendung einer entsprechenden Verständigung an die vom Meistbieter genannte Adresse innerhalb der genannten Frist von 8 Werktagen.

§ 3) Alle Gegenstände werden differenzbesteuert. Zum erzielten Höchstgebot (= Meistbot) wird ein einheitliches Aufgeld von 14,75% zuzüglich der auf dieses Aufgeld entfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer von 20% aufgeschlagen. Das Aufgeld beträgt somit insgesamt 17,70% vom Meistbot.

§ 4) Der Ersteher hat den Kaufpreis sofort nach dem Zuschlag zu bezahlen (Meistbot zuzüglich 14,75% Aufgeld zuzüglich der auf dieses Aufgeld entfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer von 20%). Die Gesellschaft kann jedoch dem Ersteher den Kaufpreis im Einzelfall ganz oder teilweise stunden. Wird eine Stundung abgelehnt, kann der Zuschlag aufgehoben und der Gegenstand neuerlich ausgeboten werden. Bei Aufhebung des Zuschlags ist die Gesellschaft auch berechtigt, dem Unterbieter den Zuschlag zu dessen letztem Gebot zu erteilen.

§ 5) Im Falle einer ganzen oder teilweisen Stundung ist die Gesellschaft berechtigt, nach Ablauf von 14 Tagen nach Erteilung des Zuschlages Verzugszinsen (12% p.a.) sowie Lagergebühren (1,4% vom Meistbot pro begonnenen Monat) zu berechnen. Die Ausfolgung eines ersteigerten Gegenstandes erfolgt ausschließlich nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises einschließlich aller seit dem Zuschlag angefallenen Kosten und Gebühren.

§ 6) Erstandene Gegenstände können vom Käufer je nach Möglichkeit sofort oder nach Schluss der Auktion zu übernommen werden. Die Ausfolgung der vollständig bezahlten Gegenstände erfolgt in unseren Schauräumen in den Räumlichkeiten von Jul. Hügler Kunst & Antiquitäten GmbH, Dorotheergasse 12, 1010 Wien. Auf Wunsch des Käufers werden die oder der Gegenstand auch auf Kosten des Käufers versichert und zugesandt. Wird ein gestundeter Kaufpreis nicht innerhalb der festgesetzten Frist bezahlt, ist die Gesellschaft berechtigt, zur Hereinbringung Ihrer Forderung gegen den säumigen Ersteher die Wiederversteigerung des Gegenstandes vorzunehmen. In diesem Fall haftet der säumige Ersteher der Gesellschaft für den gesamten der Gesellschaft durch die Wiederversteigerung entstandenen Entgang an Provision sowie für sämtliche Verzugszinsen und Lagergebühren.

§ 7) Der Gesellschaft steht an allen Sachen des Käufers ein Pfandrecht zu, gleichviel, ob der Käufer sie im Rahmen einer Auktion oder im freien Verkauf erworben hat oder ob diese Sachen auf eine andere Art in die Innehabung der Gesellschaft gelangt sind. Dieses Pfandrecht dient der Sicherung aller gegenwärtigen und künftigen, auch bedingten, befristeten und noch nicht fälligen Forderungen, die der Gesellschaft aus sämtlichen mit dem Käufer abgeschlossenen Rechtsgeschäften zustehen.

§ 8) Die zur Auktion kommenden Gegenstände werden vor den Auktionen zur Besichtigung ausgestellt. Dabei wird die Gesellschaft jedermann Gelegenheit bieten, die Beschaffenheit und den Zustand der ausgestellten Gegenstände zu überprüfen, soweit dies im Rahmen der Ausstellung möglich ist. Jeder Bieter wird als in eigenem Namen auftretend angesehen, es sei denn, er legt eine schriftliche Bestätigung vor, daß er als Vertreter eines namhaft gemachten Geschäftsherrn auftritt. Die Gesellschaft kann Gebote ablehnen; dies gilt insbesondere, wenn ein Bieter, der der Gesellschaft nicht bekannt ist, oder mit dem eine Geschäftsverbindung noch nicht besteht, nicht spätestens bis zum Beginn der Auktion Sicherheit leistet. Ein Anspruch auf Annahme eines Gebotes besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wird ein Gebot abgelehnt, so bleibt das vorangegangene Gebot wirksam.

§ 9) Die Sachverständigen der Gesellschaft bewerten und beschreiben die zur Versteigerung übernommenen Gegenstände und bestimmen die Ausrufpreise, sofern im Katalog oder in der Expertise nicht etwas anderes angegeben ist. Angaben über Herstellungstechnik bzw. Material, Erhaltungszustand, Herkunft, Ausführung und Alter eines Gegenstandes beruhen auf den veröffentlichten oder sonst allgemein zugänglichen (wissenschaftlichen) Erkenntnissen, die von den Experten der Gesellschaft mit der gebotenen Sorgfalt und Genauigkeit ermittelt wurden. Die Gesellschaft leistet dem Käufer für die Richtigkeit dieser Eigenschaften Gewähr sofern allfällige diesbezügliche Reklamationen binnen vier Wochen nach ihrer Übernahme erhoben werden. Spätere Reklamationen sind generell ausgeschlossen. Für alle weiteren Angaben in Katalog und Expertise besteht gleichfalls keine Haftung. Das gilt auch für Abbildungen, die sich im Katalog befinden. Diese Abbildungen verfolgen den Zweck, den Kaufinteressenten bei der Vorbesichtigung zu führen. Sie sind weder für den Zustand noch für die Eigenschaften des abgebildeten Gegenstandes maßgebend. Es werden im Katalog und in den Expertisen nur solche Fehler und Beschädigungen angeführt, die den künstlerischen oder kommerziellen Wert wesentlich beeinträchtigen. Reklamationen betreffend den Preis sind nach dem Zuschlag ausgeschlossen. Die Gesellschaft behält sich vor, Katalogangaben vor der Auktion zu berichtigen. Diese Berichtigungen erfolgen entweder durch schriftlichen Aushang am Ort der Auktion oder mündlich durch den Auktionator unmittelbar vor Ausbietung des betreffenden Gegenstandes. Gehaftet wird in diesem Fall nur für die Berichtigung. Sämtliche zur Auktion gelangenden Gegenstände können vor der Auktion geprüft werden. Diese Gegenstände sind gebraucht. Schadenersatzansprüche, die über die vorgenannte Haftung hinausgehen und aus anderen Sach- oder sonstigen Mängeln des Gegenstandes resultieren, sind ausgeschlossen. Mit der Abgabe seines Gebotes bestätigt der Bieter, daß er den Gegenstand vor der Auktion besichtigt und sich der Übereinstimmung mit der Beschreibung vergewissert hat.

§ 10) Ist es einem Kunden nicht möglich, an einer Versteigerung persönlich teilzunehmen, übernimmt die Gesellschaft Kaufaufträge. Diese können schriftlich, per E-Mail oder per Telefax erteilt werden. Bei telefonisch oder mündlich erteilten Kaufaufträgen behält sich die Gesellschaft vor, die Durchführung von einer schriftlichen, per E-Mail oder per Telefax übermittelten Bestätigung durch den Auftraggeber abhängig zu machen. Weiters übernimmt die Gesellschaft für die Durchführung von Kaufaufträgen keine Haftung. Kaufaufträge mit gleich hohen Ankaufslimiten werden in der Reihenfolge ihres Einlangens berücksichtigt. Gebote, die nur eine Steigerungsstufe über dem Rufpreis liegen, werden gänzlich ausgeschöpfte Gebote, die nicht den von der Gesellschaft tabellarisch fest bestimmten Steigerungsstufen entsprechen (siehe Bietschritte), werden zur nächst höheren Steigerungsstufe aufgerundet. Die tabellarische Aufstellung dieser Steigerungsstufen kann auf Wunsch übermittelt werden. Bei Loten, die »ohne Limit« versteigert werden, werden Gebote unterhalb des Schätzpreises gänzlich ausgeschöpft. Das schriftliche Gebot (Kaufauftrag) muss den Gegenstand, unter Anführung der Katalognummer und des gebotenen Ankaufslimits, das sich als Zuschlagsbetrag ohne Käuferprovision und ohne Umsatzsteuer versteht, beinhalten. Unklarheiten gehen zu Lasten des Bieters. Ein bereits erteilter Kaufauftrag kann nur storniert werden, wenn der Rücktritt schriftlich mindestens 72 Stunden vor Auktionsbeginn bei der Gesellschaft einlangt.

§ 11) Die Gesellschaft kann die Durchführung von Kaufaufträgen bis zur Ausbietung ohne Angabe von Gründen ablehnen, bzw. von der Leistung einer Anzahlung abhängig machen. Eine solche Anzahlung wird bei einem erfolglosen Auftrag von der Gesellschaft binnen 5 Werktagen zurückerstattet. Die Durchführung von Kaufaufträgen ist kostenlos.

§ 12) Jeder Einbringer ist grundsätzlich berechtigt, die zur Versteigerung übergebenen Gegenstände bis zum Beginn der Auktion zurückzuziehen. Für die tatsächliche Ausbietung kann daher keine Haftung oder Gewähr übernommen werden.

§ 13) Bezahlte Gegenstände müssen innerhalb von 30 Tagen nach Zahlung abgeholt werden. Gegenstände, die nicht innerhalb von 8 (acht) Werktagen nach der Auktion abgeholt werden, oder für die nicht innerhalb von 8 (acht) Werktagen nach der Auktion eine genaue Versandanweisung mit Angabe der Versandart u. Versandadresse (unabhängig von einem allfällig erteilten Kaufauftrag) bei der Gesellschaft eingelangt, lagern auf Gefahr des Eigentümers. Die Gesellschaft ist außerdem berechtigt, ersteigerte und bezahlte, aber nicht abgeholte Gegenstände, auf Gefahr und Kosten des Käufers, einschließlich der Kosten für eine Versicherung, bei einer Spedition einzulagern. Es gilt als vereinbart, daß die Bestimmungen über die Wiederversteigerung unbezahlter und bezahlter, aber nicht abgeholter Gegenstände, auch auf jene Gegenstände anzuwenden sind, die nicht in den Räumlichkeiten der Gesellschaft ausgestellt oder gelagert werden. Der Eigentumsübergang erfolgt zum Zeitpunkt der Übergabe des Ausfolgescheines an den Käufer.

§ 14) Bei Konvoluten mit einem Rufpreis von weniger als EURO 350.00 leistet die Gesellschaft keine Gewähr auf Vollständigkeit bzw. Richtigkeit der Zählung der einzelnen Objekte innerhalb eines Konvolutes.

§ 15) Eine Anmeldung für ein telefonisches Gebot für einen oder mehrere Gegenstände stellt automatisch ein Gebot zum Rufpreis für diese Gegenstände dar. Wenn die Gesellschaft den Bieter telefonisch nicht erreichen sollte, wird sie bei Aufruf des jeweiligen Auktionslotes im Auftrag des telefonischen Bieters bis zum Rufpreis mitsteigern.

§ 16) Bei einzelnen Auktionsloten kann es vorkommen, dass diese mehrfach eingeliefert wurden. In einem solchen Fall kann der Auktionator einen zweiten bzw. einen dritten usw. Zuschlag an den/die Unterbieter erteilen. Bindend hinsichtlich der Gewährleistung (diese Auktionslote betreffend) ist auch hier ausschließlich der Katalogtext und nicht die Katalogabbildung.

§ 17) Mit der Abgabe eines Gebotes, ob persönlich, schriftlich oder telefonisch, erkennt der Bieter diese Versteigerungsbedingungen und den Gebührentarif (in der jeweils gültigen Fassung) der Gesellschaft an.

§ 18) Erfüllungsort des zwischen der Gesellschaft einerseits und dem Verkäufer sowie dem Käufer andererseits zustande kommenden Vertrages ist der Geschäftssitz der Gesellschaft. Die zwischen der Gesellschaft, Verkäufern und Käufern bestehenden Rechtsbeziehungen und Verträge unterliegen österreichischem materiellem Recht. Die Gesellschaft, Verkäufer und Käufer vereinbaren, sämtliche Streitigkeiten aus, über und im Zusammenhang mit diesem Vertrag vor dem für den ersten Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständigen Gericht auszutragen.

§ 19) Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist gegebenenfalls eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig. Über jene Kunstgegenstände, für die eine Ausfuhrgenehmigung voraussichtlich nicht erteilt werden wird, informiert die Gesellschaft mündlich jedenfalls zu Beginn der Auktion.

§ 20) AMADEUS steht es frei, sämtliche Rechte und Pflichten, die sich aus dem Vertragsverhältnis zwischen AMADEUS und dem Einbringer ergeben, durch entsprechende Erklärung auf den Kunden und sämtliche Rechte und Pflichten, die sich aus dem Vertragsverhältnis zwischen AMADEUS und dem Kunden ergeben, durch entsprechende Erklärung auf den Einbringer, jeweils im Sinne einer vollständigen Vertragsübernahme zu übertragen, sodass das Vertragsverhältnis, nach Abgabe dieser Erklärungen durch AMADEUS ausschließlich zwischen dem Einbringer und dem Kunden besteht, wie dies dem Grundmodell des Kommissionsvertrages entspricht. Kunden wie Einbringer erteilen vorab bereits jetzt ihre Zustimmung zu dieser Vertragsübernahme.

AGB Amadeus Deutsch Version 2.1.

TERMS OF AUCTION Version 2.1.

§ 1) The auction shall be carried out in accordance with the provisions of the rules of procedure of AMADEUS AUKTIONSHAUS GmbH, Naglergasse 27/2, 1010 Vienna (hereinafter referred to as the company) as well as in accordance with sections 244-246 of the Gewerbeordnung [Industrial Code] of 1994. The auction shall be carried out on commission. The auctioneer shall be entitled to withdraw lots exceptionally, to conduct out the auction deviating from the order of the catalogue numbers and to offer lots jointly. In the event of any dispute concerning a double bid or if the auctioneer has missed a bid, the auctioneer shall be entitled to revoke acceptance of a bid and to continue auctioning off the item. The figures attached to the text shall be the expected last and highest bid in EURO (€) from the respective expert. As a rule, the bid shall be increased by 10% of the last bid. (See list of the bidding increments).

§ 2) The acceptance of a bid shall be granted to the highest bidder unless a seller’s reserve price has been agreed with the consignor. Such a seller’s reservation (also referred to as limit) shall be the minimum price limit below which particular lots shall not be sold during the auction. This limit shall be disclosed upon request and may not exceed the lower estimated price. If a limit (seller’s reserve price) is not achieved, the bid of the highest bidder shall be accepted subject to reservations only. In this case, the highest bidder shall be bound to its highest bid for a period of 8 (eight) working days. If the highest bid from the highest bidder is not finally accepted within this period of time, its binding commitment to this bid shall expire. In order for the final acceptance of the bid to become effective, it is sufficient to send a corresponding notification to the address named by the highest bidder within the stated period of 8 working days.

§ 3) All items shall be subject to differential taxation. A uniform surcharge of 14,75% plus the value added tax applicable to the surcharge to the amount of 20% shall be added to the achieved highest bid (final and highest bid). Thus the surcharge shall be 17,70% of the final and highest bid in total, including the Austrian tax.

§ 4) The auction buyer must pay the purchase price immediately upon acceptance of the bid (final and highest bid plus 14,75% surcharge, plus the value added tax applicable to the surcharge to the amount of 20%). However, the company may grant the auction buyer a respite for the payment of the purchase price in whole or in part in individual cases. If a respite is refused, the acceptance of the bid may be revoked and the item may be reoffered. In the event of revocation of the acceptance of the bid, the company shall be entitled to accept the last bid from the underbidder.

§ 5) In the event of respite in whole or in part, the company shall be entitled to charge default interest (12% p.a.) as well as storage charges (1.4% of the final and highest bid per month commenced) after 14 days upon acceptance of the bid. The item purchased at auction shall be handed over exclusively upon full payment of the purchase price including all costs and charges accrued since the acceptance of the bid.

§ 6) The buyer can take acquired items in possession, as far as possible, immediately or after the end of the auction. Items which have been fully paid for, shall be handed over in our show rooms at JUL. HÜGLER KUNST & ANTIQUITÄTEN GmbH, Dorotheergasse 12, 1010 Vienna, or shall be sent upon request at the buyer’s expense covering insurance and delivery. If a deferred purchase price is not paid within the set period, the company shall be entitled to auction the item again in order to recoup its claim from the defaulting auction buyer In this case, the defaulting auction buyer shall be liable to the company due to the reauction as well as for any default interest and storage charges.

§ 7) The company shall be entitled to a lien on all items of the buyer irrespective of whether the buyer bought them within the scope of an auction or in free sale or the company secured ownership of these items otherwise. This lien shall serve to secure all current and future, qualified, limited and unmatured claims to which the company is entitled and which result from all legal transactions concluded with the buyer.

§ 8) The items received for auction will be exhibited and may be viewed prior to the auction. In doing so, the company shall give everyone the opportunity to check the nature and the condition of the exhibited items to the extent deemed possible within the scope of the exhibition. Every bidder shall be deemed to act on its own behalf unless it provides a written confirmation saying that it acts as a representative of a well-known principal. The company may refuse bids; this shall particularly apply if a bidder who is unknown to the company or with whom the company has no business connections yet does not provide security by the beginning of the auction at the latest. However, in principle there shall be no claim to accept a bid. If a bid has been refused, the previous bid shall remain effective.

§ 9) The company’s experts evaluate and describe the items received for auction and determine the starting prices unless otherwise stated in the catalogue or expert opinion. The information concerning production technique or material, state of preservation, origin, design and age of an item is based on published or otherwise generally accessible (scientific) findings concluded by the company’s experts with the necessary care and accuracy. The company shall warrant to the buyer that properties are correctly provided and that any possible complaints referring to this are made within four weeks upon their taking into possession. Subsequent complaints shall be excluded in principle. The company shall not be liable for any further information in the catalogue and expert opinion as well. This shall also apply to illustrations in the catalogue. The purpose of these illustrations is to guide the potential buyer during the preview. They shall not be authoritative for the condition or the characteristics of the pictured item. The catalogue and the expert opinions shall only mention defects and damage affecting the artistic or commercial value significantly. Complaints concerning the price shall be excluded upon acceptance of the bid. The company reserves the right to amend catalogue information prior to the auction. These amendments shall be made either by a written notice at the place of auction or orally by the auctioneer immediately prior to offering o‘ the respective item. In this case, the company shall be liable for the amendment only. All items offered may be checked prior to the auction. These items are used. Any claims for damages exceeding the liability named above and resulting from other material defects or other defects of the item shall be excluded. When making the bid, the bidder confirms that it has seen the item prior to the auction and has made sure that the item corresponds to the description.

§ 10) If a customer is not able to participate in an auction personally, the company shall accept purchase orders. These orders may be placed in writing, via email or fax. In the case of a purchase order placed by phone or orally, the company shall reserve the right to make the performance dependent on a confirmation from the principal communicated in writing, via email or fax. Furthermore, the company shall not be liable for the performance of purchase orders. Purchase orders with equal top bid limits will be considered in the order of their receipt. Bids which are only one increment above the starting price shall be exhausted totally. Bids which do not correspond to the increments determined by the company (see bidding increments) in tabular form will be rounded up to the next higher increment. The table of these increments can be sent upon request. In the case of lots auctioned“without any limits“, bids below the estimated price shall be exhausted totally. The written bid (purchase order) must include the item stating the catalogue number and the offered top bid limit which is quoted as the amount of the acceptance of the bid without buyer’s commission and without value added tax. Ambiguities shall be carried by the bidder. A purchase order which has already been placed may only be cancelled if the written withdrawal is received by the company at least 72 hours prior to the beginning of the auction.

§ 11) The company may refuse to process a purchase order without explanation until offering or make this dependent on payment of a deposit. In the event of an unsuccessful order, such a deposit will be reimbursed by the company within 5 working days. Processing of purchase orders is free of charge.

§ 12) Every contributor shall in principle be entitled to withdraw the items offered for auction until the start of the auction. Therefore, it is impossible to assume liability or to give warranty for the actual offering.

§ 13) Items paid must be collected within 30 days of payment. Items which have not been collected within 8 (eight) working days after the auction or for which the company does not receive any proper shipping instructions stating the type of shipping and the address of dispatch (independent of a possibly placed purchase order) within 8 (eight) working days after the auction shall be stored at the owner’s risk. Furthermore, the company shall be entitled to store items which have been purchased at auction and paid but not collected at the buyer’s risk and expense, including the costs for an insurance, with a forwarding agency. It shall be understood that the provisions concerning the re-auctioning of unpaid and paid but not collected items must also apply to items not exhibited or stored on the premises of the company. The ownership shall be transferred the buyer at the time of handing over the delivery note.

§ 14) In the case of mixed lots with a starting price of less than EUR 350.00, the company shall not warrant for the completeness or correctness of the individual items within a mixed lot.

§ 15) A registration for a bid by telephone for one or several items shall automatically represent a bid at the starting price for these items. If the company cannot reach the bidder by telephone, it will bid on behalf of the bidder by phone up to the starting price when the respective auction lot is called.

§ 16) In the case of individual auction lots, it may happen that they are delivered several times. In such a case, the auctioneer may accept a second or third etc. bid from the underbidder(s). In this case, the text in the catalogue and not the illustration in the catalogue shall also be exclusively binding with regard to the warranty (relating to these auction lots).

§ 17) When making a bid, whether personally, in writing or by telephone, the bidder shall acknowledge these terms of auction as well as the rules of procedure and the schedule of fees (as amended) of the company.

§ 18) The place of performance of the contract brought about between the company on the one hand and the seller as well as the buyer on the other hand shall be the place of business of the company. The legal relationships and contracts existing between the company, the sellers and the buyers shall be subject to the Austrian substantive law. The company, the sellers and the buyers shall agree to settle all disputes resulting from, concerning and in connection with this contract before the territorially competent court for the first district of Vienna.

§ 19) The export of art objects from Austria, when indicated, shall require a permit from the Bundesdenkmalamt [Federal Monuments Office]. In any event, the company shall orally provide information about art objects for which an export permit will probably not be granted at the be-ginning of the auction.

§ 20) The company reserves the right to assign to the customer all rights and obligations resulting from the contractual relationship between the company and the contributor by a way of a respective declaration, as well to assign to the contributor all rights and obligations resulting from the contractual relationship between the company and the customer by way of a respective declaration, in each case in terms of a complete assignment of contract with the result that the contractual relationship — following the submission of the aforementioned declarations by the company — shall exclusively be between the contributor and the customer, which is in accordant nit the basic model of the commission agreement. Customers and contributors shall already now give their explicit consent to this contract assignment.

Terms and Conditions Amadeus english Version 2.1.